LEXIKON

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Affirmation

Eine positiv gehaltene, möglichst selbstverstärkende Aussage, die in Rezitation wiederholt wird, wirkt als freie, selbstgewählte Selbstkonditionierung.

Eine Affirmation ist ein selbstbejahender Satz, den wir uns selbst wieder und wieder sagen, um unsere Gedanken umzuprogrammieren.

Das Ziel dabei ist, unser Verhalten und unsere Gefühle zu dauerhaft zu verändern. Denn Denken, Fühlen und Handeln hängen wechselseitig zusammen und wenn ich meine Gedanken durch Affirmationen dauerhaft ändere, dann ändert sich nach einer Weile auch mein Verhalten und auch meine Gefühle ziehen nach. Das klappt zwar nicht immer so gradlinig, aber doch erstaunlich oft.

 

Aktivierung

Aktivierung beschreibt einen Zustand der Leistungsfähigkeit oder Leistungsbereitschaft des menschlichen Organismus, vor allem des Denkens, des Gedächtnis und der Wahrnehmung, in Abhängigkeit zu inneren oder auch äußeren Reizen.

 

Akupunktur

Akupunktur ist eine Behandlungstechnik, die sich als Teil der traditionellen chinesischen Medizin entwickelt hat. Dabei werden bestimmte Punkte der Haut, die auf gedachten Linien (Meridianen) liegen, gereizt, um einen blockierten Energiefluss zu regulieren und dadurch Krankheiten und Beschwerden zu heilen. Die Stimulation erfolgt durch das Einstechen von dünnen Nadeln.

Der Name Akupunktur setzt sich aus zwei lateinischen Wörtern zusammen: acus bedeutet Nadel, pungere stechen. Die chinesische Bezeichnung lautet Zhen jiu und bedeutet Nadelstechen und Brennen.

 

Akustik / Akustisch

Die Akustik ist die Lehre vom Schall, die Psychoakustik dessen Wahrnehmung durch den Menschen.
Die Akustik befasst sich mit der Erzeugung und Ausbreitung des Schalls und mit dessen technischen Anwendungen. Die Akustik beschreibt die Ausbreitung von mechanischen Schwingungen und Wellen in festen, flüssigen und gasförmigen Medien.

Als Technik hat die Akustik Einzug gehalten in der Beschallung von Räumen, Sälen und Stadien, ebenso im Maschinenbau, der Bau- und der Fahrzeugtechnik bei der Messung von Geräuschen, in der Aufnahme- und Wiedergabe von Schall sowie in der Psychoakustik bei der Bewertung von Klängen.

Das Spektrum der Akustik lässt sich gliedern in die Schallerzeugung, die -aufzeichnung und -messung sowie die Abstrahlung.

 

Alveolen

Alveolen sind die kleinen Hohlräume in der Lunge, in denen der Gasaustausch bei der Atmung stattfindet.

 

Aminosäuren

Aminosäuren sind Bestandteile des menschlichen Körpers, genauer gesagt verkörpern sie die einfachste Bauweise der Eiweiße (= Proteine) und stellen somit auch die kleinsten Bausteine der Proteine dar. Sie werden zur Bildung von Hirn - Botenstoffen, Muskeln, Hormonen, Enzymen usw. benötigt.

 

Anthropologie

Das Wort Anthropologie ist aus den griechischen Wörtern anthropos: Mensch und logos: Wort, Rede, Kunde gebildet und meint die Lehre vom Menschen in natur- und geisteswissenschaftlicher Sicht in Geschichte und Gegenwart.

Damit handelt es sich bei der Anthropologie um eine fachübergreifende, die Aspekte der Einzelwissenschaften integrierende Wissenschaft vom Menschen.

 

Assoziation

Eine Assoziation ist eine Verknüpfung zweier Erlebnisse/Vorstellungen. Ein Ereignis löst eine Erinnerung oder eine neue Idee aus, die in irgendeiner Weise mit dem ursprünglichen Ereignis in Zusammenhang steht. Wodurch die Erinnerung/Idee ausgelöst wird unterliegt keinen bislang bestimmbaren Regeln, es ist jedoch bekannt, dass es auch physische Gründe (Assoziationsneuronen bzw. Assoziationsfasern in der Hirnrinde und im Mark) dafür gibt. Es gibt auch krankhafte Formen der Assoziation z.B. Ablenkbarkeit und Ideenflucht.

 

Atemrhythmus

Der Atemrhythmus beschreibt Geschwindigkeit und Rhythmus des Ein- und Ausatmens.
Beim gesunden Menschen ist die Atmung rhythmisch, gleichmäßig tief, ruhig und geräuschlos. Sie steht im Verhältnis 1:4 zum Puls.

Physiologische Grundlagen der Atmung
Die wichtigste Aufgabe der Atmung ist die ausreichende Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und die Ausscheidung von Kohlendioxid; dazu gehören die äußere Atmung (Lungenatmung) und die innere Atmung (Gasaustausch zwischen Zelle und Blut). Da das Kohlendioxid im Blut als Kohlensäure gelöst ist, spielt die Atmung eine wichtige Rolle im Säure-Basen-Haushalt.

Atemmechanik
Bei der aktiven Inspiration (Einatmung) dehnt sich die Lunge aus, es gelangt von außen frische, sauerstoffreiche Atemluft in die Alveolen.
Bei der überwiegend passiven Exspiration (Ausatmung) zieht sich die Lunge wieder zusammen und gibt verbrauchte (kohlendioxidreiche, sauerstoffarme) Luft nach außen ab.

Steuerung der Atmung
Das Atemzentrum in der Medulla oblongata (Verlängertes Mark) steuert die Atmung. Dazu werden im Blut ständig Sauerstoffgehalt und Kohlendioxidgehalt des Blutes gemessen.
Diese Steuerung durch das Atemzentrum hält den Sauerstoff- und Kohlendioxidgehalt sowie den pH-Wert in engen Grenzen konstant. Werden diese Grenzen wesentlich über- oder unterschritten, ist dies lebensbedrohlich.

Beobachtung der Atmung
Die Atmung gehört neben Puls, Blutdruck und Körpertemperatur zu den Vitalzeichen.
Die gesunde, normale Atmung (Eupnoe) erfolgt regelmäßig, gleichmäßig tief, ist geräuscharm und geruchlos.

Atem- und Lungenvolumina
Bei erhöhtem Sauerstoffbedarf kann nicht nur die Zahl der Atemzüge pro Minute, sondern auch die Luftmenge (Volumen) jedes Atemzuges gesteigert werden.
Ein Atemzug besteht aus Ein- und Ausatmung. Bei der Einatmung werden ca. 500 ml Luft in die Atemwege und die Lunge eingesaugt. Diese mischen sich mit der noch in der Lunge vorhandenen Luft (Lunge und Atemwege sind nach der Ausatmung nie völlig luftleer).

Der Gasaustausch findet ausschließlich in den Alveolen statt, da nur hier die Gewebeschicht zwischen Luft und Blut dünn und durchlässig ist.

Ungefähr 1/3 der eingeatmeten Luft gelangt nicht in die Alveolen, sondern verbleibt in den Atemwegen wie Kehlkopf, Luftröhre und Bronchien. Dort ist die Gewebeschicht viel dicker als in den Alveolen, und es findet kein Gasaustausch statt.
Daher werden diese Atemwege auch unter dem Begriff Totraum zusammengefasst.

Bei 14 - 16 Atemzügen/Minute atmet ein gesunder Erwachsener pro Minute etwa 7,5 l Luft ein und wieder aus.
Wird bei körperlicher Anstrengung mehr Sauerstoff benötigt, so vertieft sich die Atmung, d.h. das Atemzugvolumen steigt. Deckt dies den Bedarf nicht, wird zusätzlich die Atemfrequenz erhöht. So kann das Atemminutenvolumen erheblich gesteigert werden.

Durch verstärkte Einatmung können je Atemzug über das normale Atemzugvolumen hinaus etwa 2 - 3 l Luft eingeatmet werden: dieses Volumen wird als inspiratorisches Reservevolumen bezeichnet. Durch verstärkte Ausatmung nach der normalen Ausatmung kann noch etwa 1 l Luft zusätzlich ausgeatmet werden (exspiratorisches Reservevolumen).

Werden alle Reserven zusätzlich zum normalen Atemzugvolumen ausgeschöpft, ergibt sich die Vitalkapazität, also die Menge an Luft, die ein Mensch maximal ein- und ausatmen kann.

Der natürliche Atemrhythmus
Der natürliche Atemrhythmus besteht aus drei Phasen: Ausatmen – Pause – Einatmen.
Angestrengte und gestresste Menschen haben häufig nur noch einen zweiteiligen Atemrhythmus – die Pause fehlt, was sich ja meist gut in das Leben des davon betroffenen Menschen übersetzen lässt.

Der Schwerpunkt des Atmens sollte auf der Ausatmung und der Pause danach liegen. Das Einatmen schenkt sich von selbst. Beim Ausatmen werden Schlackenstoffe abgebaut, der Körper entsäuert und entgiftet sich.
Zu kurzes Ausatmen übersäuert das Blut und führt dazu, dass sich Stoffwechselschlacken im Körper ablagern. Ein zugelassener Seufzer der Erleichterung oder Gähnen wirkt dem entgegen und ist ein natürlicher Impuls des Körpers, sich von innerer Spannung zu befreien.

 

Atemzentrum

Die Atmung wird benötigt um den Körper mit Sauerstoff zu versorgen.
Hierfür nimmt der Körper über die Lunge den Sauerstoff aus der Luft auf und gibt in in verbrauchter Form als Kohlendioxid (CO2) wieder ab.

Die Regulation der Atmung unterliegt komplexen Steuerungsmechanismen und wird von vielen verschieden Muskelgruppen bewerkstelligt.

Spezielle Zellen in der Halsschlagader und im Gehirn können die Konzentration der beiden Gase im Blut messen und dementsprechende Informationen ins Gehirn leiten. Dort gibt es einen Zellverband, das Atemzentrum, dass alle verfügbaren Informationen sammelt.

 

Atmung

Atmung ist ein biologischer Prozess, bei dem molekularer Sauerstoff aufgenommen, in die Zellen transportiert und dort in der Atmungskette zu Wasser reduziert wird. Im Gegenzug wird Kohlendioxid produziert und abgegeben.

 

Autosuggestion / Selbstbeeinflussung

Definition
Autosuggestion ist der Prozess, durch den eine Person ihr Unterbewusstsein trainiert, an etwas zu glauben.
Dies wird erreicht durch Selbsthypnose oder wiederholte Selbst- Affirmationen und kann als eine Form von selbst induzierter Gehirnwäsche angesehen werden.
Die Akzeptanz von Autosuggestionen durch den Geist kann durch mentale Visualisierungen des erwünschten Ziels beschleunigt werden. Der Erfolg der Autosuggestion wird umso wahrscheinlicher, je konsistenter und länger man es anwendet.

Unter der Autosuggestion versteht man auch Selbstgespräche zur Beeinflussung des seelischen und körperlichen Befindens. Die bewusste Selbstbeeinflussung durch Selbstgespräche ist eine praktische Selbsthilfe-Methode.

Bei der Autosuggestion wird ein und derselbe formelhaft umrissene Gedanke über längere Zeit in Form mentaler Übungen wiederholt, bis er zum festen Bestandteil des unbewussten Denkprozesses geworden ist. Dies geschieht oft in Kombination mit Entspannungstechniken.

Je nach weltanschaulichem Hintergrund wird erwartet, dass sich dieser Gedanke in Überzeugungen oder Tatsachen verwandelt.

Dieser Prozess kann sowohl absichtlich wie auch unabsichtlich erfolgen, obwohl Autosuggestion üblicherweise die bewusste Anwendung bedeutet.

Typische Wege, den eigenen Geist durch Autosuggestion zu beeinflussen, sind: sich die Auswirkungen einer Überzeugung bildlich vorzustellen, sie verbal zu bekräftigen oder sie mental durch permanente Wiederholung zu vergegenwärtigen (innerer Sprechgesang).

Zu den Anwendungsgebieten der Autosuggestion zählen unter anderem das autogene Training, das mentale Training und das positive Denken. Autosuggestionen sind auch Bestandteil esoterischer und okkulter Verfahren.

Ursprung
Die Lehre der Autosuggestion geht auf den Apotheker Coué (1857-1926) zurück.

Er bemerkte, dass die Wirkung der Medikamente, die er seinen Kunden gab, davon beeinflusst wurde, mit welchen Worten er sie ihnen überreichte. Aus dieser Beobachtung entwickelte er den Gedanken, dass jeder Mensch sein Wohlbefinden steigern kann, indem er sich selbst Suggestionsformeln vorsagt.

Die Geburtsstunde der bewussten Autosuggestion war eine unerwartete Heilung.
Zu Coue´ kam ein Mann, der jahrelang unter großen Schmerzen litt. Diesem Mann mixte er nach den Rezepten eines Arztes immer wieder Medikamente. Alle Medikamente und Behandlungen blieben jedoch erfolglos. Eines Tages sagte der Patient zu Coue´: Zu Ihnen, Herr Coue´, habe ich großes Vertrauen. Stellen Sie mir ein Medikament zusammen, das mir endlich hilft. Ich weiß, dass Sie mir helfen können.

Diese Bitte brachte Coué in Verlegenheit. Er war schließlich kein Arzt. Da der Patient nicht locker ließ, mixte ihm Coué völlig harmlose Substanzen zu einer "Medizin" zusammen und gab ihm diese. Nach längerer Zeit erschien der Mann wieder: er hatte keine Schmerzen mehr und war gesund.

An diesem Fall und anderen erkannte Coue´, dass für den Heilungserfolg nicht alleine Medikamente, sondern oft auch ganz andere Faktoren, wie etwa der Glaube des Patienten an seine Heilung, eine große Rolle spielen. Coue´ erkannte, dass der Geist oftmals viel mächtiger ist als alle Medikamente.

Aus dieser Erkenntnis heraus entwickelte er im Laufe vieler Jahre die Lehre und Methode der bewussten Autosuggestion und erzielte durch diese eine enorme Anzahl erstaunlicher und für unmöglich gehaltener Heilerfolge.

In jedem von uns ist ein riesiges Reservoir an Selbstheilungskräften, die wir durch gezielte Autosuggestionen zu unserem Wohl freisetzen können.

Die wohl berühmteste Autosuggestion von Coué lautet: ”Es geht mir mit jedem Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser”.

 

Bahnung

Die Bahnung ist ein Begriff aus der Neurophysiologie. Er beschreibt das Phänomen, dass eine wiederholte Erregung bestimmter Nervenbahnen den Wirkungsgrad von Reizen gleicher Stärke erhöht oder eine Erregung dieser Nervenbahn schon auf Grund schwächerer Reize ermöglicht wird.

 

Bewusstsein

Bewusstsein, ist die Instanz, in der mentale Zustände (Qualia) wie beispielsweise Schmerz, Wut und Farbempfindung repräsentiert werden.

Es wird als die Fähigkeit verstanden, zu erleben, im engeren Sinne zu erkennen und damit auch kraft Beobachtung, Urteil und Verhalten sich selbst im Kontrast und in seiner Beziehung zu seiner Umwelt wahrzunehmen und sich als Individuum zu verstehen.

Eine allgemein anerkannte präzise Definition von Bewusstsein ist bisher nicht gelungen.

Ursprung
Das Wort „Bewusstsein“ wurde von Christian Wolff als Lehnübersetzung des lateinischen conscientia geprägt. Das lateinische Wort hatte ursprünglich eher Gewissen bedeutet und war zuerst von René Descartes in einem allgemeineren Sinn gebraucht worden.

Der Begriff „Bewusstsein“ hat im Sprachgebrauch eine sehr vielfältige Bedeutung, die sich teilweise mit den Bedeutungen von „Geist“ und „Seele“ überschneidet.

Im Gegensatz zu diesen Begriffen ist „Bewusstsein“ jedoch weniger von theologischen und dualistisch-metaphysischen Gedanken bestimmt, weswegen er eher auch in den Naturwissenschaften verwendet wird.
Man unterscheidet heute in der Philosophie und Naturwissenschaft verschiedene Aspekte und Entwicklungsstufen:

1. Bewusstsein als „belebt-sein“ oder als „beseelt-sein“ in verschiedenen Religionen oder als die unbegrenzte Wirklichkeit in mystischen Strömungen.

2. Bei Bewusstsein sein: Hier ist der wachbewusste Zustand von Lebewesen gemeint, der sich unter anderem vom Schlafzustand, der Bewusstlosigkeit und anderen Bewusstseinszuständen abgrenzt. In diesem Sinn lässt sich Bewusstsein empirisch und objektiv beschreiben und teilweise eingrenzen. Viele wissenschaftliche Forschungen setzten hier an; insbesondere mit der Fragestellung, inwieweit das Gehirn und das Bewusstsein zusammenhängen.

3. Bewusstsein als phänomenales Bewusstsein: Ein Lebewesen, das phänomenales Bewusstsein besitzt, nimmt nicht nur Reize auf, sondern erlebt sie auch. In diesem Sinne hat man phänomenales Bewusstsein, wenn man etwa Schmerzen hat, sich freut, Farben wahrnimmt oder friert. Im Allgemeinen wird angenommen, dass Tiere mit hinreichend komplexer Gehirnstruktur ein solches Bewusstsein haben. Phänomenales Bewusstsein ist als so genanntes Qualiaproblem eine Herausforderung für die naturwissenschaftliche Erklärung.

4. Bewusstsein als gedankliches Bewusstsein: Ein Lebewesen, das gedankliches Bewusstsein besitzt, hat Gedanken. Wer also etwa denkt, sich erinnert, plant und erwartet, dass etwas der Fall ist, hat ein solches Bewusstsein. Es ist als Intentionalitätsproblem eine Herausforderung für die naturwissenschaftliche Erklärung.

5. Bewusstsein des Selbst und seiner mentalen Zustände: Selbstbewusstsein in diesem Sinne haben Lebewesen, die nicht nur phänomenales und gedankliches Bewusstsein haben, sondern sich auch darüber im Klaren sind, dass sie ein solches Bewusstsein haben. Dieses Selbstbewusstsein ermöglicht somit ein Bewusstsein von sich selbst als Individuum. Man trifft es bei Menschen und rudimentär bei einigen anderen Säugetieren an.

6. Individualitätsbewusstsein besitzt, wer sich seiner selbst und darüber hinaus sich seiner Einzigartigkeit als Lebewesen bewusst ist und die Andersartigkeit anderer Lebewesen wahrnimmt.

Die Verwendung des Begriffes Bewusstsein ist letztlich immer auf eine dieser Bedeutungen und damit auf eine Eingrenzung angewiesen. Auch drücken sich in den verschiedenen Verwendungsweisen oft unterschiedliche Weltanschauungen aus. Eine allgemeine Definition des Begriffes ist aufgrund seiner sehr unterschiedlichen Bedeutungen schwer möglich.

 

Biologie

Biologie ist die Naturwissenschaft, die sich mit allgemeinen Gesetzmäßigkeiten des Lebendigen, aber auch mit den speziellen Besonderheiten der Lebewesen, ihrer Organisation und Entwicklung sowie ihren vielfältigen Strukturen und Prozessen befasst.

Die Biologie ist eine äußerst umfassende Wissenschaft, die sich in viele Fachgebiete unterteilen lässt. Zu den auf Allgemeinheit ausgerichteten Teilgebieten der Biologie gehören insbesondere die allgemeine Zoologie, allgemeine Botanik, aber auch Physiologie, Biochemie, Biophysik, Ökologie und Theoretische Biologie. In neuerer Zeit haben sich infolge der fließenden Übergänge in andere Wissenschaftsbereiche (z. B. Medizin und Psychologie) sowie des vielfach stark interdisziplinären Charakters der Forschung auch die Begriffe Biowissenschaften, Life Sciences oder Lebenswissenschaften etabliert.

Die Betrachtungsebenen der Biologen reichen von Molekülstrukturen über Organellen, Zellen, Zellverbänden, Geweben und Organen zu komplexen Organismen. In größeren Zusammenhängen wird das Verhalten einzelner Organismen sowie ihr Zusammenspiel mit anderen und ihrer Umwelt untersucht.
Die Ausbildung von Biologen erfolgt an den Universitäten im Rahmen eines Biologiestudiums.

 

Blutdruck

Der Blutdruck oder Gefäßdruck bezeichnet den Druck, der durch den Herzschlag und den damit verbundenen Transport des Bluts in den Gefäßen entsteht. Er wird in mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) oder auch in kPa (Kilopascal, 1 mmHg = 133,322 Pa) gemessen.

 

Chemie

Die Chemie ist die Lehre vom Aufbau, Verhalten und der Umwandlung von Stoffen sowie den dabei geltenden Gesetzmäßigkeiten.

Die Chemie entstand in ihrer heutigen Form als exakte Naturwissenschaft im 17. und 18. Jahrhundert allmählich aus der Anwendung rationalen Schlussfolgerns, basierend auf Beobachtungen und Experimenten der Alchemie. Einige der ersten großen Chemiker waren Robert Boyle, Humphry Davy, Jöns Jakob Berzelius, Joseph Louis Gay-Lussac, Joseph Louis Proust, Marie und Antoine Lavoisier und Justus von Liebig.

Bei chemischen Reaktionen werden Bindungen zwischen Atomen getrennt und neu gebildet, es findet also eine Stoffveränderung statt. Da die für die Chemie relevanten Eigenschaften der Atome fast ausschließlich in der Struktur ihrer Elektronen (Elektronenhülle) begründet liegen, können grundlegende Aufgabengebiete der Chemie auch als „Physik der äußeren Elektronenhülle“ betrachtet werden.

Alle Eingriffe, die die Art des Stoffes (Stoff = Substanz) unverändert lassen (z. B. Schmelzen, Erstarren), gehören zur Physik. Zur Kernphysik zählen Veränderungen am Atomkern.

 

Eiweiße

Eiweiß ist ein Nährstoff, der für den Aufbau von Zellen wichtig ist. Eiweißmoleküle bestehen aus 20 Aminosäuren, von denen 8 lebensnotwendig sind (essenzielle Aminosäuren). Diese kann der Körper nicht selbst aufbauen, sie müssen über die Nahrung aufgenommen werden.

Man teilt Eiweiße in Proteine und Proteide ein. Proteine sind reine, Proteide zusammengesetzte Eiweiße.

 

Emotional / Emotionen

Eine Emotion (v. lat.: ex „heraus“ und motio „Bewegung, Erregung“) ist ein psychophysiologischer Prozess, der durch die bewusste und/oder unbewusste Wahrnehmung und Interpretation eines Objekts oder einer Situation ausgelöst wird und mit physiologischen Veränderungen, spezifischen Kognitionen, subjektivem Gefühlserleben und einer Veränderung der Verhaltensbereitschaft einhergeht.
Emotionen treten beim Menschen und bei höheren Tieren auf.

 

Empirie

Unter Empirie (Erfahrung, Erfahrungswissen) wird in der Wissenschaft eine im Labor oder im Feld durchgeführte Sammlung von Informationen verstanden, die auf gezielten Beobachtungen beruht.

Der Begriff Empirie wird auch im Zusammenhang mit den Ergebnissen solcher Beobachtungen, nämlich den empirischen Daten, verwendet.

In der Philosophie, insbesondere der Wissenschaftsphilosophie, wird zwischen Empirie und Evidenz unterschieden.

 

Entspannung

Entspannung steht für

• eine Entlastung der Muskulatur (Tonus)
• eine Methode zur Verminderung der körperlichen und seelischen Anspannung und Abbau von Stress. Dazu gibt es die verschiedensten Entspannungsverfahren

Körperliche Entspannung und das Erleben von Gelassenheit, Zufriedenheit und Wohlbefinden sind eng miteinander verbunden.

Definition
Entspannung bezeichnet einen körperlich und geistig spürbaren und messbaren Zustand, der als Gegenpol zur Anspannung gilt.
Ein regelmäßiger und hinreichender Wechsel von Entspannung und Anspannung erhält und fördert die Gesundheit.
Bei unserem Lebensstil jedoch überwiegt oft die Anspannung. Das kann zu typischen Stressreaktionen führen, z.B. gesteigerter Nervosität, Kopf- oder Rückenschmerzen.

Methoden und Techniken der Entspannung - teils mit Hilfe von Instrumenten oder technischen Apparaturen - sollen helfen, Anspannung abzubauen und Entspannung zumindest vorüber gehend zu erlangen.

 

Entspannungstechniken / Entspannungsverfahren

Entspannungsverfahren (Entspannungstechniken, Entspannungsmethoden) sind übende Verfahren zur Verringerung körperlicher und geistiger Anspannung oder Erregung.

Körperliche Entspannung und das Erleben von Gelassenheit, Zufriedenheit und Wohlbefinden sind eng miteinander verbunden.

Entspannungsverfahren werden als Behandlungsverfahren in der Psychotherapie und allgemein zur Psychohygiene genutzt.

Für die Übung der Entspannungsverfahren gibt es ritualisierte Settings, in denen eine bestimmte Zeitdauer der Übung mit festgelegten Übungsphasen, eine bestimmte körperliche Haltung, zumeist Sitzen oder Liegen, und die Konzentration auf bestimmte Vorstellungen oder Empfindungen vorgegeben werden.


Übersicht Entspannungsverfahren

Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung
Das Autogene Training und die Progressive Muskelentspannung sind die beiden klinisch bedeutsamsten Entspannungsverfahren.

Allein diese Verfahren wurden speziell zur Übung der Entspannungsreaktion entwickelt, während die meisten Methoden, die auch als Entspannungsverfahren angewendet werden, andere primäre Zielsetzungen haben.
Beide Methoden sind relativ leicht zu erlernen. Eine fachkundige Anleitung wird empfohlen, aber es werden auch Bücher und Audio-CDs zum Selbststudium angeboten.

Das Autogene Training ist ein von Johannes Heinrich Schultz in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts entwickeltes autosuggestives Entspannungsverfahren. Der Übende konzentriert sich auf kurze formelhafte Vorstellungen, die einige Zeit langsam wiederholt werden, wie zum Beispiel „Die Arme und Beine sind schwer.“ oder „Die Atmung geht ruhig und gleichmäßig.“


Progressive Muskelentspannung
Edmund Jacobson entwickelte die Progressive Muskelentspannung (Progressive Muskelrelaxation) ungefähr in der gleichen Zeit, in der Schultz das Autogene Training entwickelt hatte.

Bei diesem Entspannungsverfahren spannt der Übende einzelne Muskelgruppen an und lässt sie wieder los. Wesentliches Element der Übung ist die Achtsamkeit des Übenden für die empfundenen Unterschiede zwischen Anspannung und Entspannung.


Meditative Verfahren
Vielfältige Meditationsmethoden und Yoga sind fernöstliche Praktiken mit spirituellem Hintergrund, die im Westen häufig säkularisiert auf Grund ihrer entspannenden Wirkung praktiziert und auch in die klinische Praxis integriert werden. Der Meditation und dem Yoga werden neben der Entspannungsreaktion weitergehende positive Wirkungen zugeschrieben.


Meditation
Im klinischen Bereich wird vor allem die Achtsamkeitsmeditation angewendet, wie sie im Zen und im Vipassana praktiziert wird, und von Jon Kabat-Zinn in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts im Rahmen der Achtsamkeitsbasierten Stressreduktion als Entspannungsverfahren in der Verhaltenstherapie eingeführt wurde.


Yoga
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstand ein säkularisiertes Yoga, das vor allem wegen seiner positiven Effekte, sowohl auf die physische als auch auf die psychische Gesundheit, praktiziert wird. In Achtsamkeit praktizierte Körperstellungen (Asanas) und Atemübungen (Pranayama) bewirken eine Entspannungsreaktion.


Hypnose
Mit Hypnose können Trancen mit tiefen Entspannungszuständen induziert werden. Das Verfahren kann eigenständig nur als Selbsthypnose durchgeführt werden, bei der die erreichbaren Entspannungszustände weniger tief als in der Hypnose sind. Das autogene Training ist eine standardisierte Form der Selbsthypnose.


Imaginative Verfahren
Fantasiereisen, Imaginationen oder Visualisierungen dienen, wenn sie als Entspannungsmethoden genutzt werden, der Vertiefung der Entspannung und sind oft Teil anderer Entspannungsverfahren wie in der Oberstufe des Autogenen Trainings oder in einigen Formen der Meditation.


Biofeedback
Seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts werden Biofeedback-Verfahren entwickelt und erforscht. Bei dieser Methode werden dem Übenden biologische Körperfunktionen, die normalerweise nicht wahrgenommen werden können, wie zum Beispiel Puls, Hautleitwert oder Hirnströme mittels elektronischer Hilfsmittel akustisch oder visuell zurückgemeldet und damit bewusst gemacht.

Der Übende lernt, autonome Körperfunktionen willentlich und objektiv messbar zu beeinflussen. Biofeedback-Methoden können als eigenständige Verfahren angewendet oder zur Unterstützung beim Erlernen von Entspannungsverfahren genutzt werden.


Entspannung in Bewegung
Neben den in ruhender, meist sitzender oder liegender, Haltung geübten Entspannungsverfahren gibt es selbstständig üb bare Methoden, die durch achtsame Bewegungen eine Entspannungsreaktion bewirken.

Die erreichbare Entspannungsreaktion ist in diesen Übungen kleiner als in Übungen mit ruhender Haltung. Die Übungen sind als Entspannungsverfahren besonders für Menschen geeignet, denen eine längere ruhende Haltung schwer fällt oder die in der ruhenden Haltung zur Schläfrigkeit neigen.


Qigong und Taijiquan
Die fernöstlichen Methoden Qigong und Taijiquan dienen vorrangig der langsamen, meditativen Übung harmonischer fließender Bewegungen.


Körpertherapiemethoden
In einigen Körpertherapiemethoden wurden Übungen entwickelt, die außerhalb von Therapiesitzungen geübt werden können. Dazu zählen die Alexander-Technik, die Feldenkrais-Methode, die Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) und Atemtherapie-Methoden.

 

Wirkungen
Während der Übung eines Entspannungsverfahrens können aktuelle Spannungszustände oft schnell gelöst und chronische Spannungszustände reduziert werden. Nach drei bis vier Wochen regelmäßiger Übung wird der entspannende und beruhigende Effekt im Alltag spürbar, einerseits als eine größere allgemeine Gelassenheit und andererseits als eine bessere Fähigkeit der Selbstregulation, indem der geübte Entspannungszustand willentlich hergestellt werden kann. Entspannungsverfahren sind grundlegende Elemente des Stressmanagements.

Auf Grund der unspezifischen Wirkung der Entspannungsverfahren ist das therapeutische Anwendungsspektrum sehr breit und sie sind in der Behandlung von zahlreichen psychischen und körperlichen Störungen und Krankheiten, oft als Zusatzmaßnahme, indiziert.

Zu den psychischen Störungen, bei denen Entspannungsverfahren eingesetzt werden, gehören stressbedingte Störungsformen, Angststörungen, Belastungs- und Anpassungsstörungen, leichte bis mittelgradige depressive Störungen, Sprechstörungen, Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrome, und Störungen infolge von Substanzmissbrauch.

Körperliche Erkrankungen, bei denen eine Wirksamkeit der Entspannungsverfahren nachgewiesen werden konnte, sind Bluthochdruck, koronare Herzerkrankungen, periphere Durchblutungsstörungen, Asthma bronchiale, gastrointestinale Störungen, Kopfschmerzen vom Migräne- und Spannungstyp, akute und chronische Schmerzen, Schlafstörungen, sexuelle Funktionsstörungen und somatoforme Störungen.
Bei psychotischen Störungen, schweren depressiven Episoden, Zwangsstörungen und hypochondrischen Störungen können Kontraindikationen bestehen.

 

Anwendungsbereiche
Entspannungsverfahren finden in der Psychotherapie und in der psychosomatischen Medizin, sowohl in tiefenpsychologisch als auch in verhalten therapeutisch orientierten Psychotherapieverfahren Anwendung.
In psychosomatischen Kliniken werden oft mehrere unterschiedliche Entspannungsverfahren angeboten. Entspannungsverfahren werden auch in der Prävention, Rehabilitation, in der Sporttherapie und im Wellnessbereich angewendet. Sie sind Bestandteil vieler Volkshochschulprogramme und die Kurse einiger Entspannungsverfahren werden von den Krankenkassen bezuschusst.

 

Enzyme

Enzyme sind Eiweißmoleküle. Jedes Eiweißmolekül wirkt auf eine bestimmte Weise im menschlichen Organismus; wie etwa bei der Verdauung, beim Eiweißaufbau in den Knochen und der Haut. Auch bei der Entgiftung des Körpers spielen Enzyme eine entscheidende Rolle; um hier nur einige wenige Faktoren zu benennen.

Die Menge der Enzyme im menschlichen Körper ist überwältigend und dennoch hat jedes einzelne Enzym eine spezifische Aufgabe.

Enzyme sind die Basis jedes menschlichen, tierischen und pflanzlichen Lebens. In unserem Körper wirken Tausende von Enzymen. Sie erneuern verbrauchte und gealterte Zellen und sind das biologische Leben schlechthin. Die klassische Definition für Enzym lautet: In der lebenden Zelle werden Eiweißstoffe erzeugt (Enzyme), die wie ein Katalysator chemische Prozesse auslösen. Enzyme und Fermente werden als identische Begriffe angesehen.

Die Begriffe Enzyme und Substrate gehören untrennbar zusammen. Enzyme sind jenen Stoffen, deren Reaktion sie auslösen, äußerst präzise angepaßt. Stoffe, deren Reaktionen durch Enzyme ausgelöst werden, bezeichnet man als Substrat.

Enzyme wandeln Nährstoffe in Energie und Zellbauteile um, sie vernichten aus der Umwelt aufgenommene Gifte im Körper, heilen Wunden und verteidigen uns erfolgreich gegen Krankheiten.

 

Esoterik

Esoterik ist ein Überbegriff für verschiedene alternative - grenzwissenschaftliche - okkulte Wissensgebiete. Genau genommen heißt Esoterik Geheimwissen, nur einem kleinen Kreis zugängliches Wissen.

 

Eupnoe

Als Eupnoe bezeichnet man die physiologische, nicht behinderte Atmung mit normgerechter Atemfrequenz und Atemtiefe. Also die normale Atmung.

 

Evidenz

Evidenz (vom lateinischen ex „aus“ und videre „sehen“ - das Herausscheinende) bezeichnet das dem Augenschein nach Unbezweifelbare, das durch unmittelbare Anschauung oder Einsicht Erkennbare. Evident ist ein Sachverhalt, der unmittelbar ohne besondere methodische Aneignung klar auf der Hand liegt.

 

Exspiration

Als Exspiration bezeichnet man die Phase des Atemzyklus, in der die Atemluft wieder aus Lunge und Atemwegen entfernt wird.

 

Fantasiereisen

Fantasie, Märchen-, oder Traumreisen sind imaginative Verfahren. Sie können als Entspannungstechnik therapeutisch wirken und werden von einem Sprecher vorgelesen oder erzählt.

 

Fette

Fette gehören neben Kohlenhydraten und Eiweißen zu den drei Grundnährstoffen. Fett ist ein energiereicher Nährstoff, er bindet und transportiert fettlösliche Vitamine. Unterschieden wird zwischen tierischen und pflanzlichen Fetten sowie zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren.

 

Fettsäuren

Nahrungsfette setzen sich aus Glyzerin und Fettsäuren zusammen. Bei den Fettsäuren sind überwiegend Stearinsäure, Palminsäure und Oleinsäure beteiligt. Gesättigte Fettsäuren enthalten so viele Wasserstoffatome, wie es nach den Gesetzen der chemischen Bindung möglich ist. Je nach Molekülgröße unterscheidet man kurz-, mittel- und langkettige gesättigte Fettsäuren.
Ungesättigte Fettsäuren haben zwischen 2 und 8 Wasserstoffatome weniger als gesättigt. Dabei sind Fettsäuren mit 2 Wasserstoffatomen weniger „einfach ungesättigt“ und solche mit 4 bis 8 Wasserstoffatomen weniger „mehrfach ungesättigt“. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren werden auch Polyensäuren genannt.

Die gesättigten Fettsäuren und einige ungesättigte Fettsäuren kann der Körper selbst aufbauen oder aus Kohlenhydraten umbauen. Er ist jedoch nicht in der Lage, Polyensäuren aufzubauen, sie müssen über die Nahrung zugeführt werden. Man spricht daher auch von essenziellen, also lebensnotwendigen Fettsäuren. Es gibt sieben essenzielle Fettsäuregruppen. Die Hauptgruppe stellen die Linolsäuren dar. Sie kommen in Pflanzenölen und tierischen Ölen vor.

 

Fremdstoffmetabolismus

Auch Biotransformation genannt, ist ein Vorgang im Stoffwechsel von Lebewesen, bei welchen nicht ausscheidbare Stoffe durch chemische Prozesse in ausscheidbare Stoffe umgewandelt (transformiert) werden.

 

Geisteswissenschaft

Geisteswissenschaft ist eine Sammelbezeichnung für Wissenschaften, die mit unterschiedlichen Methoden verschiedene Gegenstandsbereiche untersuchen, die zusammenhängen mit kulturellen, geistigen, medialen, sozialen, geschichtlichen und politischen Phänomenen.

 

Gelassenheit

Gelassenheit ist eine innere Einstellung, die Fähigkeit, vor allem in schwierigen Situationen die Fassung oder eine unvoreingenommene Haltung zu bewahren. Auch genannt als maßvolle Haltung, Gemütsruhe, Gleichmut, innere Ruhe, seelisches Gleichgewicht

 

Gene

Als Gen bezeichnet man eine Einheit der im Erbgut von Lebewesen enthaltenen Erbinformation, die zur Bildung aller zellulären und extrazellulären Proteine und RNA-Moleküle einer Zelle dient und in veränderter oder unveränderter Form durch Reproduktion an Tochtergenerationen weitervererbt wird.

 

Gustatorisch

Der Geschmackssinn (auch Gustatorik, Schmecken oder gustatorische Wahrnehmung) ist der chemische Nahsinn, der der Kontrolle der aufgenommenen Nahrung dient. Bitterer und saurer Geschmack weisen auf giftige oder verdorbene Lebensmittel hin.

 

Haptik / Haptisch

Als haptische Wahrnehmung (griech.: haptikos = greifbar) bezeichnet man das aktive Erfühlen von Größe, Konturen, Oberflächentextur, Gewicht usw. eines Objekts durch Integration aller Hautsinne und der Tiefensensibilität. Die Gesamtheit der haptischen Wahrnehmungen erlaubt es dem Gehirn, mechanische Reize, Temperaturreize und Schmerz zu lokalisieren und zu bewerten. Die Lehre von der haptischen Wahrnehmung wird als Haptik bezeichnet.

 

Heilpraktiker

Heilpraktiker ist eine in Deutschland geschützte Berufsbezeichnung für Personen, die nach dem deutschen Heilpraktikergesetz von 1939 in der jeweils geltenden Fassung eine staatliche Erlaubnis besitzen, die Heilkunde auszuüben, ohne über eine ärztliche Approbation zu verfügen.

Heilpraktiker beschäftigen sich mit den verschiedensten Verfahren, die zur Genesung und Gesundung ihrer Patienten beitragen. Wichtig ist dabei jedoch, dass es sich ausschließlich um Verfahren handelt, die ohne die sonst üblichen Medikamente oder chirurgische Eingriffe zurechtkommen.

Wesentliche Bestandteile, die Heilpraktiker in ihrem Berufsleben ausführen, sind zum Beispiel die Akupunktur, Ayurveda, Aderlass, das Einsetzen von Blutegel, Schüsslersalze und allen voran die Homöopathie.

Der Heilpraktiker entnimmt beim Aderlass beispielsweise menschliches Blut, um dies für weitere Heilzwecke nutzen zu können. Die Aufgabe des Heilpraktikers ist es auch, bei der Akupressur bestimmte Punkte am Körper zu massieren, wo laut der Heilpraktiker dann eine Linderung der schmerzenden Stellen eintritt. Bei der Akupunktur hingegen benutzt der Heilpraktiker Nadeln, welche in die Haut des Patienten gestochen werden. Diese Therapieform ist im Beruf des Heilpraktikers die am weitesten bekannteste Heilungsmethode.

 

Heilung

Der Begriff Heilung bezeichnet den Prozess der Herstellung oder Wiederherstellung der körperlichen und seelischen Integrität aus einem Leiden oder einer Krankheit, oder die Überwindung einer Versehrtheit oder Verletzung durch Genesung.

Während der Heilungsbegriff etymologisch eher durch ein ganz werden bestimmt ist, bezeichnet genesen ursprünglich ein Davongekommen sein aus einer Gefahr.

Die Heilung im heutigen Sinn umfasst körperliche, psychische und soziale Aspekte des Menschen.
In der Medizin wird Heilung als Wiederherstellung des Gesundheitszustandes unter Erreichen des Ausgangszustandes definiert. Bleibt ein organischer oder funktioneller Restschaden bestehen, spricht man von Defektheilung.

In der Psychotherapie wird der Heilungsbegriff mit einer Wiederherstellung der psychischen Gesundheit gleichgesetzt.
Dessen Definition variiert jedoch individuell nach Therapierichtung als Alltagsfunktionalität, Problemlösung, Stärke des positiven inneren Erlebens, usw.

Die Psychopathologie benennt zudem auch Einschränkungen bei manchen Erkrankungsbildern wie z. B. Psychosen, wo Residuen als „übriggebliebene Resteinschränkungen“ der mentalen Gesundheit definiert sind.

Darüber hinaus ist in der Psychotherapie der Begriff der Heilung eng mit der Ebene der Psyche (Persönlichkeits- und Verhaltensstruktur) verwoben, wogegen spirituelle Traditionen Ihren Fokus auf den Begriff der Seele setzen.

 

Hörsinn / Gehör

Als Gehör oder auditive Wahrnehmung bezeichnet man die Sinnesempfindung, die akustische Reize bzw. den Schall wahrnimmt.

 

Humanmedizin

Unter Humanmedizin versteht man die speziell den Menschen betreffende wissenschaftliche und praktische Medizin.

 

Hypnose

Dabei handelt es sich um die geistige Beeinflussung eines seelischen oder körperlichen Zustandes, der rationale Teil des Gehirns wird dabei abgeschaltet. Mit dieser Methode ist z.B. eine schmerzgeminderte Zahnbehandlung in fast allen Fällen möglich.

Unter Hypnose versteht man auch die optimale Kommunikation mit dem menschlichen Unterbewusstsein.

Menschliches Handeln, Denken, Erleben und Fühlen lässt sich in zwei Bereiche aufteilen:

Das bewusste Denken - der Logiker in uns.
Zuständig für das Nachdenken, aber auch für das Grübeln. Die kritische Stimme in uns - oftmals überlebenswichtig, manchmal aber auch nervig. Unser bewusstes Denken hilft uns, logisch über Sachverhalte nachzudenken.

Das Unbewusste (oder auch: Unterbewusstsein) - unser Autopilot.
Unser Unbewusstes arbeitet für uns ganz automatisch, ohne, dass wir uns irgendwie darum kümmern müssten.
Hier ist unser bildhaftes Erleben beheimatet, hier wird unsere Gefühlswelt und unser emotionales Erleben geboren. Das Unbewusste ist unglaublich lernbegierig und nimmt uns gerne monotone, immer wiederkehrende Arbeiten und Aufgaben ab.

Modellhaft kann man davon ausgehen, dass wir zu 10% über unser Bewusstsein gesteuert werden und zu 90% durch unser Unbewusstes. Wie beim Eisberg, bei dem nur zehn Prozent sichtbar sind und über der Wasseroberfläche liegen, bleibt auch beim Menschen das wahrlich Wichtige oftmals verborgen.

Sowohl Bewusstsein als auch Unbewusstes haben ihre eigene Logik, Fähigkeiten und Gesetzmäßigkeiten. Beide Bereiche sind für den Menschen unverzichtbar. Aber nur, wenn beide Bereiche auch optimal miteinander kommunizieren, fühlen wir uns auch wohl und erreichen unsere Ziele.

Hypnose (altgr. „Schlaf“) ist das Verfahren zum Erreichen einer hypnotischen Trance oder einer tiefen Entspannung. Man spricht auch von hypnotischer Induktion.

Bei der Hypnose ging man ursprünglich davon aus, dass es sich um einen schlafähnlichen Zustand handelt. Als Hypnotiseur bezeichnet man dabei die hypnotisierende Person, als Hypnotisand (in der Hypnotherapie Patient
oder Klient) die hypnotisierte Person.
Dabei kann eine Person auch beide Rollen übernehmen, das bezeichnet man als Auto- oder Selbsthypnose; in allen anderen Fällen nennt man es Fremd- oder Heterohypnose.

Eine hypnotische Trance wird mittels Hypnose induziert (Induktion), der Patient oder Klient befindet sich in Hypnose oder in einer hypnotischen Trance. Zur Beendigung wird die Trance aufgelöst bzw. exduziert (Exduktion), der Hypnotisand wacht auf. Wird der Patient oder Klient (zum Beispiel zwecks Vertiefung der Trance) aus der Trance geholt und kurz darauf wieder zurück in Trance versetzt, so spricht man von Fraktionierung.
Im Rahmen der Hypnose werden dem Patienten oder Klienten ggf. verbale Anweisungen, sogenannte Suggestionen, gegeben, die direkt auf das Unbewusste wirken sollen.

Suggestionen, die auch nach Auflösung der Hypnose noch wirksam sein sollen, werden als posthypnotische Suggestionen bezeichnet. Unter posthypnotischer Suggestion treten messbare Veränderungen der Informationsverarbeitung im Gehirn auf. In neuropsychologischen Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren konnte gezeigt werden, dass dabei die Aktivität bestimmter Gehirnareale selektiv reduziert ist.

 

Imagination

Unter Imagination versteht man ein psychologisch orientiertes Verfahren, das mit der Kraft der geistigen Vorstellung emotionale und körperliche Veränderungen hervorzurufen sucht.

 

Imaginative Verfahren

Dies umschreibt Techniken, die ebenfalls die Vorstellungskraft unseres Gehirns nutzen, um beispielsweise Stress zu bewältigen oder das eigene Potential auszuschöpfen, indem wir uns bewusst wohltuende Bilder vorstellen, um somit eine bevorstehende schwierige Situationen besser zu bewältigen.

Sie können Imaginationen und Visualisierungen nutzen, um sich einen Ort in sich selbst zu schaffen, an dem Sie sich wohlfühlen. Dadurch werden ebenfalls körperliche Prozesse wie Atmung, Herzfrequenz und Blutdruck positiv beeinflusst.

 

Inkongruenz

Inkongruenz bezeichnet eine Nichtübereinstimmung.
Verbale und nonverbale Äußerungen eines Subjekts stimmen nicht überein; das Bewusstsein strebt in eine andere Richtung als das Unbewusste.

 

Inspiration

Als Inspiration bezeichnet man die Phase des Atemzyklus, in der die Atemluft durch aktive Atemarbeit in die Atemwege und die Lunge gelangt.

 

Körpertemperatur

Als Körpertemperatur wird meistens die Körperkerntemperatur, d.h. die Temperatur des Inneren des Thorax, des Abdomens und des Kopfes, verstanden.
Sie beträgt beim gesunden Erwachsenen zwischen 36 °C und 37 °C.

 

Kognitionswissenschaften

Gegenstand der Kognitionswissenschaft ist die Kognition, das sind die zwischen Sensorik und Motorik vermittelnden, bewussten oder unbewussten Prozesse. Darunter fallen z.B. Denken, Gedächtnis, Lernen oder Sprache.

 

Kohlendioxid

Kohlendioxid ist das Produkt der Reaktion zwischen Sauerstoff und Kohlenstoff mit der Summenformel CO2. Die Verbindung entsteht bei der Verbrennung von Kohlenstoff unter ausreichender Anwesenheit von Sauerstoff.

 

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate sind organische Verbindungen aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff. Sie gehören zu den Nährstoffen. Man teilt Kohlenhydrate nach ihrem Molekülaufbau ein in:

o Einfachzucker (Monosaccharide): besteht aus einem Zuckermolekül; dazu gehören Traubenzucker (Glukose) und Fruchtzucker (Fruktose);
o Doppelzucker (Disaccharide): besteht aus zwei einfachen Zuckermolekülen; dazu gehören Rohr- und Rübenzucker (Saccharose, der üblicherweise im Haushalt verwendete Zucker), Malzzucker (Maltose, in Getreide und Bier) und Milchzucker (Laktose; in Milch und Milchprodukten);

Kohlenhydrate sind der Hauptenergielieferant in der Nahrung. Ein Überschuss an Kohlenhydraten wird im Körper zu Fett umgewandelt und so gespeichert.

 

Kohlensäure

Kohlensäure (H2CO3) ist eine Säure und das Reaktionsprodukt ihres Säureanhydrids Kohlenstoffdioxid (CO2) mit Wasser. Die Salze der zweiprotonigen Säure heißen Carbonate bzw. Hydrogencarbonate. Ihre Ester werden ebenfalls Carbonate oder Kohlensäureester genannt. Technische Bedeutung haben die Polyester, die als Polycarbonate bezeichnet werden.

Das Gas CO2 ist im Vergleich zu O2 und N2 relativ gut löslich in Wasser und reagiert zu einem geringen Anteil (etwa 0,2 %, je nach Temperatur) zu Kohlensäure.

Das Gas CO2 wird umgangssprachlich oft ungenau als Kohlensäure bezeichnet. Tatsächlich wird in der Wasserchemie gelöstes CO2 mit der eigentlichen Säure H2CO3 üblicherweise als „freie Kohlensäure“ zusammengefasst. Kohlensäure spielt eine wichtige Rolle im Säure-Basen-Haushalt sowohl des Wassers als auch des Blutes und der Körperflüssigkeiten.

 

Kongruenz

Als Kongruenz bezeichnet man die Übereinstimmung.
Verbale und nonverbale Äußerungen eines Subjekts stimmen überein; das Bewusstsein strebt in die gleiche Richtung wie das Unbewusste

 

Krankheiten

Eine Krankheit ist eine Störung der normalen physischen oder psychischen Funktionen, die einen Grad erreicht, der die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden eines Lebewesens subjektiv oder objektiv wahrnehmbar negativ beeinflusst. Die Grenze zwischen Krankheit und Befindlichkeitsstörung ist fließend.

Sozialversicherungsrechtlich wird unter Krankheit das Vorhandensein einer Störung verstanden, die eine Behandlung im Sinne von medizinischer Therapie und Krankenpflege erfordern und eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat.

 

Medikamente 

Ein Medikament ist ein Arzneimittel, das in bestimmter Dosierung zur Heilung, Vorbeugung oder Diagnose einer Krankheit dient. Als Medikamente dienen seit alters her bestimmte Pflanzen und Pflanzenteile und tierische Substanzen, in neuerer Zeit jedoch vor allem synthetische Präparate. Die Wissenschaft von den Medikamenten ist die Pharmakologie.

 

Meditation

"Meditation" lässt sich von dem lateinischen Wort meditatio ableiten und heißt u.a. religiöse Versenkung.

Meditation ist ein Zustand entspannter Wachheit, in dem die gewöhnliche Aktivität des Geistes (planen, erinnern, wünschen, phantasieren etc.) zur Ruhe kommt. In diesem Zustand erkennt man zusehends, dass man noch etwas anderes ist als das, womit man sich für gewöhnlich identifiziert (Name, Beruf, Aussehen, Charaktereigenschaften...). Letztlich kann man mithilfe von Meditation die Natur des eigenes Geistes („wahres Selbst") erfahren, die uns im Alltag meist verborgen bleibt.

 

Medizin

Die Medizin (von lateinisch ars medicina, „Heilkunst“, auch „Heilkunde“) ist die Lehre von der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Krankheiten und Verletzungen bei Menschen und Tieren.

 

Medizinisch

Die Medizin ist die Lehre von der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Krankheiten und Verletzungen bei Menschen und Tieren.

Sie wird von Ärzten, von den Angehörigen weiterer anerkannter Heilberufe und von anderen Therapeuten, wie etwa traditionellen „Heilern“ oder den in Deutschland zugelassenen Heilpraktikern ausgeübt mit dem Ziel, die Gesundheit der Patienten wiederherzustellen oder zu erhalten.

Zum Bereich der Medizin gehören neben der Humanmedizin (siehe auch Medizinische Fakultät) die Veterinärmedizin (Tierheilkunde/Tiermedizin), in einem weiteren Verständnis auch die Phytomedizin (Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen). In diesem umfassenden Sinn ist Medizin die Lehre vom gesunden und kranken Lebewesen.

Die Wissenschaftliche Medizin bedient sich dabei der Grundlagen, die Physik, Chemie, Biologie und Psychologie erarbeitet haben.

 

Medulla oblongata (verlängertes Mark)

Die Medulla oblongata („verlängertes Mark“) ist der hinterste Gehirnteil und gehört zum Hirnstamm und damit zum Zentralnervensystem.

Es bildet das Myelencephalon (Nachhirn) und wird auch als Bulbus medullae spinalis oder Bulbus cerebri bezeichnet. Zusammen mit dem Metencephalon (Hinterhirn) ist es Teil des Rhombencephalons (Rautenhirn). Die Medulla oblongata ist nach unten hin zum Rückenmark nicht scharf abgrenzbar. Laut Definition reicht sie vom Abgang des ersten Spinalnervs hinauf bis zur Brücke (Pons). Die im Querschnitt sichtbare Verbindungslinie beider Hälften wird als Raphe bezeichnet und besteht vorwiegend aus kreuzenden Nervenfasern.

Im verlängerten Mark befinden sich Zentren für die Kontrolle des Blutkreislaufs, der Atmung und für den Nies-, Husten-, Schluck- und Saugreflex sowie des Erbrechens (siehe auch Brechzentrum). In der Medulla oblongata befinden sich auch Biosensoren, die beispielsweise den Säure-Basen-Haushalt des Körpers regulieren.

Ein Ausfall der Medulla oblongata, z. B. durch eine Verletzung der Halswirbelsäule, führt meistens zum Tod. Andererseits kann der Mensch trotz Ausfalls eines großen Teils des Großhirns mit Hilfe der Medulla oblongata weiterleben. Diesen Zustand nennt man Teilhirntod. Da sich die Zentren für die Atmung in der Medulla oblongata befinden, muss ein solcher Patient nicht einmal künstlich beatmet werden. Die Patienten befinden sich in einem tiefen Koma und werden meistens als Apalliker bezeichnet.

 

Mentales Training

Unter ,,Mentalem Training" versteht man das Erlernen oder Verbessern eines Bewegungsablaufes durch intensives Vorstellen ohne gleichzeitiges Üben oder Ausführen einer Tätigkeit.
Es ist eine kognitive Strategie, bei der ein Bewegungsablauf gedanklich wiederholt und dadurch optimiert wird.

 

Meridiane

Meridiane sind Energiebahnen, die den Körper überziehen und in denen die Lebensenergie "Qi" fließt. Es gibt 12 Meridiane, die bestimmten Organen zugeordnet sind. Auf den Meridianen liegen die Akupunkturpunkte.

Das Wort Meridian kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Mittagskreis. Der Begriff der stammt aus der traditionellen chinesischen Medizin und ist seit etwa 1.500 Jahren Bestandteil der Behandlung in der Akupunktur.

 

Metabolismus

Metabolismus ist der medizinische Ausdruck für Stoffwechsel. Alle Vorgänge, die den Auf- und Umbau von Körperteilen wie Zellen, Knochen oder Zellbausteinen (Proteine, Kohlehydrate und Fette, aber auch Enzyme, Hormone etc.) betreffen sind metabole Vorgänge.

 

Mikronährstoffe

Mikronährstoffe sind Vitamine und Mineralstoffe, die vom Körper nur in Mengen von wenigen Milligramm pro Tag benötigt werden.

 

Motivation

Motivation bezeichnet das auf emotionaler bzw. neuronaler Aktivität (Aktivierung) beruhende Streben nach Zielen oder wünschenswerten Zielobjekten.

 

Naturwissenschaft

Naturwissenschaft ist der Oberbegriff für die einzelnen empirischen Wissenschaften, die sich mit der systematischen Erforschung der Natur (beziehungsweise eines Teils von ihr) und dem Erkennen von Naturgesetzen befassen.

Man teilt die Naturwissenschaften auch heute noch vielfach, entsprechend der unbelebten und der belebten Natur beziehungsweise Materie, ein in die physikalisch und mathematisch formulierbaren exakten Naturwissenschaften (Physik, Chemie, Astronomie, Geologie sowie ihre verschiedenen Teildisziplinen beziehungsweise die sie verbindenden Wissenschaftsbereiche wie physikalische Chemie, Astrophysik, Geophysik, Meteorologie, Mineralogie u. a.) und in die biologischen Naturwissenschaften (allgemeine Biologie, Botanik, Zoologie, Anthropologie, Physiologie, Genetik, Molekularbiologie, Ökologie u. a.); Grenzgebiete zwischen den Bereichen sind Biophysik und Biochemie.

 

Neurowissenschaft

Die Neurowissenschaften sind ein Sammelbegriff für biologische, physikalische, medizinische und psychologische Wissenschaftsbereiche, die den Aufbau und die Funktionsweise von Nervensystemen untersuchen.

 

Okkult / Okkultismus

Lehre von den geheimnisvollen Kräftem. Okkultismus befasst sich mit den Vorgängen des Natur- und Seelenlebens, die durch die bekannten Naturkräfte (noch) nicht erklärbar sind (z. B. Hellsehen, Telepathie, Telekinese).

 

Olfaktorisch

Die olfaktorische Wahrnehmung (lat. olfacere „riechen“), auch Geruchssinn, bezeichnet die Wahrnehmung von Gerüchen.

 

Organismus

Der Begriff Organismus wird allgemein für Systeme gebraucht, die als ganzheitlich, mehr oder weniger stark hierarchisch gegliedert und zielgerichtet gekennzeichnet werden sollen.
Ein Organismus ist ein System von Organen, z.B. der Körper eines Menschen oder Tieres.

 

Philosophie

Lehre vom Sein, Ursprung und Wesen der Dinge; Lehre über Erkenntnis und Wahrheit; persönliche Betrachtungsweise des Lebens.

In der Philosophie (griechisch wörtlich „Liebe zur Weisheit“) wird versucht, die Welt und die menschliche Existenz zu deuten und zu verstehen.

 

Physik

Physik ist d i e umfassende Naturwissenschaft. Früher befasste sie sich mit allen Aspekten der belebten und unbelebten Natur, also mit der ganzen materiellen Welt. Später erst entstanden Chemie und Biologie als eigene Fächer. Heute schafft die Physik die Verbindung zwischen Biologie und Chemie, erklärt die Phänomene von Energie und Materie.

Das physikalische Wissen über die Vorgänge und den Aufbau der Natur erweitert unseren Horizont und macht uns unsere Stellung in der von uns erfassbaren Welt (vom Makrokosmos des Weltalls bis zum Mikrokosmos der Elementarteilchen) bewusst.

Die Physik beschäftigt sich mit den Vorgängen der (bis auf wenige Ausnahmen) unbelebten Natur und ihrer mathematischen Beschreibung.

Die Physik ist entstanden aus dem Wunsch der Menschen, die Naturerscheinungen (im Wesentlichen der unbelebten Natur) zu verstehen, auf allgemeine Gesetze zurückzuführen und sich die Natur durch diese Erkenntnisse zu nutze zu machen. In der Experimentalphysik werden Naturgesetze durch Beobachtung und Erfahrung gewonnen, in der Theoretischen Physik durch Mathematik und Logik. Dabei ergänzen sich Experimental- und Theoretische Physik, indem die Experimentalphysik Hypothesen der Theoretischen Physik bestätigt und die Theoretische Physik auf Ergebnisse der Experimentalphysik zurückgreift.

 

Phytomedizin

Die Phytomedizin ist die Wissenschaft von den Krankheiten und Beschädigungen der Pflanzen, ihren Ursachen, Erscheinungsformen, ihrem Verlauf, ihrer Verbreitung sowie von den Maßnahmen und Mitteln zur Gesunderhaltung der Pflanzen und der Regulierung der Schadursachen.

 

Positives Denken

Positives Denken ist ein Konzept, welches in Persönlichkeits- oder Motivationsseminaren sowie in entsprechender Ratgeberliteratur Anwendung findet. Weitere Synonyme sind „neues Denken“, „richtiges Denken“, „Kraftdenken“ oder „mentaler Positivismus“.

 

Priming

Definition und Erläuterung
Der Begriff Priming stammt aus dem Angloamerikanischen und bedeutet im wortwörtlichen Sinn u.a. „Zündung“ und „Vorbereitung“.

In der Psychologie wird der Begriff im Sinne einer Aktivierung oder Bahnung verwandt.

Priming bezeichnet im Allgemeinen die Wirkung eines Reizes A auf die Verarbeitung eines nachfolgenden Reizes B.

Man spricht beim Priming auch von einer Reaktionsbahnung, die durch vorausgehende Ereignisse oder Erfahrungen erzeugt wird. Gebahnte Reaktionen treten häufiger und schneller als nicht gebahnte auf und lassen sich durch eine erhöhte Auftretenswahrscheinlichkeit und eine kürzere Reaktionszeit von außen beobachten.

Ursprung des Primings
Der Begriff Priming wurde zum ersten Mal 1951 von Karl Lashley anlässlich eines Vortrages im Sinne einer kurzzeitigen internalen Aktivierung von Antworttendenzen benutzt.
Lashley verstand Priming als einen vermittelnden Prozess zwischen Handlungsabsicht und der tatsächlich vollzogenen Handlung.

Zur Entstehung flüssiger Sprache sollten Wort und Wortabschnitte bereits vor deren Aussprache aktiviert – er nannte es geprimt – werden. Beobachtbar sei dies bei sog. Spoonersimen, dh.h. dem Vertauschen der Anfangsbuchtstaben zweier oder mehrerer Wörter in einem Satz. (Wenn wir z.B. von „hötzlich peute“ sprechen, aber eigentlich „plötzlich heute“ meinen und sagen wollten.)

Durch Lashley ging Priming als ein Begriff für die Bereitschaft und Verfügbarkeit mentaler Repräsentation in die Literatur ein.


Funktionalität / semantische Netzwerke
Es wird zunächst ein erster Reiz, der Prime (auch Primereiz), präsentiert. Dieser soll ein entsprechendes Konzept im Gedächtnis aktivieren.

Nach dem Prime wird ein Zielreiz, das Target (auch Targetreiz) dargeboten.
In der sozialpsychologischen Forschung konnte gezeigt werden, dass es mittels Primings auch möglich ist, Verhaltenstendenzen zu bahnen.

Man spricht auch von konzeptuellem Priming, bei welchem sich die
Aktivierung mentaler Repräsentationen in einem Kontext in unbewusster passiver Weise auf einen späteren unabhängigen Kontext auswirkt.

Durch die Präsentation eines einzelnen Wortes oder Bildes wird ein ganzes damit zusammenhängendes Konzept aktiviert und dadurch die Verarbeitung später präsentierter Konzeptmitglieder erleichtert.

Das präsentierte Wort oder Bild führt ohne
bewusstes Zutun der Person zur automatischen Aktivierung der damit verbundenen Einstellung (oder auch Bewertung).

Beispiel
Präsentiert man das Wort „Hölle“ als Prime, wird durch dessen negative Konnotation und dessen Assoziationen das negativ valente Netzwerk aktiviert und mit ihm sämtliche Informationsknoten, die negativ besetzt sind; also z.B. das Wort „Kakerlake“, aber auch der gemeine Nachbar, die Lebensmittel, auf die man allergisch reagiert, und die Erinnerung an die misslungene Klausur.

Durch die geschehene Aktivierung sind diese Konzepte nun leichter zugänglich, denn es ist weniger zusätzliche Aktivierung notwendig, um Zugang zu erhalten.

Nun präsentierte negativ valente Wörter werden nun schneller und effektiver verarbeitet als positiv valente Wörter.
Es führen also aus Prime- und Targetreize gebildete kongruente Wortpaare zu einer schnelleren Reaktion als inkongruente Paare.

Allgemeines
Bestimmte Hirnstrukturen werden durch sie ansprechender Reize oder Informationen aktiviert, Erinnerungen aktivieren bestimmte Bedeutungskategorien, die Funktionsbereitschaft in dieser Kategorie wird dann beschleunigt und verbessert.

Die Wahrscheinlichkeit dass bestimmte
Assoziationen auftauchen, bestimmte Reaktionen erfolgen oder ein bestimmtes Wort aus dem semantischen Gedächtnis abgerufen wird, wird erhöht, wenn die Assoziation, die Reaktion oder das Wort durch einen Hinweisreiz voraktiviert wurden.

Priming führt als Folge einer früheren Wahrnehmung und Verarbeitung einer Information zu einer Verbesserung der Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit bei Entscheidungen, ohne dass eine entsprechende Planung oder Absicht vorhanden ist.

Es handelt sich um ein unwillkürliches und möglicherweise auch unbewusstes Phänomen.

 

Durch Priming wird das Erkennen von Reizen verbessert, ohne dass der oft zufällige vorausgehende Kontakt zu der Information oder Situation bewusst werden muss.

 

Akustische, haptische, gustatorische oder visuelle Reize („Primes“) können dadurch sehr schnell bestimmte Reaktionen auslösen.

Der Prime muss dabei nicht bewusst wahrnehmbar oder erkennbar sein. (Maskierte Primes). Priming führt damit zu einer Selektion von Wahrnehmungsobjekten aus den dargebotenen Sinnesreizen für den schnelleren und effizienteren Zugang zur Handlungskontrolle, die eingeschränkten Kapazitäten der Aufmerksamkeit, der Wahrnehmung und des Gedächtnisses können hierdurch besser genutzt werden.

 

Die bewusste Identifikation von Objekten wird dadurch erleichtert, der Kontext durch Vorselektion schneller erfasst. (Fokussierung der Aufmerksamkeit). Entsprechend spricht man von einem Negativen Priming Effekt wenn es durch Hemmungen zu einer Verlängerung der Wahrnehmungs- und Reaktionszeiten oder einer Zunahme der Fehler bei der Wahrnehmung und Reaktion kommt.

Eine wesentliche Rolle beim negativen Priming Effekt haben Distraktoren. Unter Distraktoren versteht man in der Wahrnehmungs- und Gedächtnispsychologie Reize (falsche Alternativen, Ablenker, falsche Antworten bei Tests), die dem zu beachtenden Reiz möglichst ähnlich, aber dennoch nicht zu beachten sind. Distraktoren stellen also Stimuli dar, die unsere Aufmerksamkeit vom Zielstimulus ablenken.

Semantisches Priming entsteht vermutlich durch die sich schneller ausbreitende (spreading) Aktivierung semantischer Netzwerke.
Ein Wort, das zum assoziativen Kontext eines vorausgegangenen Wortes gehört, führt dabei zu einer schnelleren Antwort als ein Wort dessen Kontext noch nicht angesprochen wurde, es handelt sich also um eine assoziative Voraktivierung von Teilen des semantischen Wissens durch einen Hinweisreiz .

 

Beispielsweise erzeugt das Wort Grapefruit ein Priming für das Wort Zitrone, das Wort Birne aber kein Priming für das Wort Lastwagen.

 

Eine anormale sich ausbreitende Aktivierung durch die semantischen Netzwerke könnte eine Erklärung für einen Teil der positiven Symptome einer Schizophrenie sein.
Worte erzeugen dann irrelevante, wenig zusammenhängende oder bizarre
Assoziationen.

  

Proteine

Proteine, auch Eiweiße, sind Nährstoffe, die für den Aufbau von Zellen wichtig sind. Eiweißmoleküle bestehen aus 20 Aminosäuren, von denen 8 lebensnotwendig sind (essenzielle Aminosäuren). Diese kann der Körper nicht selbst aufbauen, sie müssen über die Nahrung aufgenommen werden.

Man teilt
Eiweiße in Proteine und Proteide ein. Proteine sind reine, Proteide zusammengesetzte Eiweiße.

 

Psyche

Psyche bezeichnet das System menschlichen Wahrnehmens und Denkens, also das, worin die affektiven und rationalen Motive des Verhaltens und Handelns gründen.

 

Psychologie

Psychologie ist eine empirische Wissenschaft. Sie beschreibt und erklärt das Erleben und Verhalten des Menschen, seine Entwicklung im Laufe des Lebens und alle dafür maßgeblichen inneren und äußeren Ursachen und Bedingungen.

Der Begriff stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet ursprünglich Atemkunde oder Lebenslehre, wird heute üblicherweise jedoch mit „Seelenkunde“ wiedergegeben.

Psychologie ist als
Wissenschaft bereichsübergreifend. Sie lässt sich nicht zu den Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften oder den Geisteswissenschaften allein zuordnen. Ihre Grundlage wird vielmehr von einer Anthropologie im breitesten Sinn gebildet.

Eine aus dem angelsächsischen Raum stammende Einteilung untergliedert Psychologie in Verhaltenswissenschaft,
Kognitionswissenschaft und Neurowissenschaft.

Neben der akademischen Psychologie existiert eine Alltagspsychologie. Sie ist nur vereinzelt Gegenstand der akademischen Disziplin, von der hier die Rede ist. Sie bedient sich vielfach ursprünglich akademisch-psychologischer Konzepte und Begriffe, die in die Alltagssprache eingeflossen sind. Hierbei wird sich meist auf den „gesunden Menschenverstand“ berufen, dessen Erkenntnisse aber nicht den wissenschaftlichen Ansprüchen nach beispielsweise Objektivität und Validität genügen.

 

Psychopathologie

Der Begriff Psychopathologie entstammt der griechischen Sprache und bedeutet: Die Lehre von den psychischen Erkrankungen.

 

Psychosomatische Medizin

Psychosomatische Medizin definiert eine ärztliche Perspektive, die systematisch biologische, psychologische und soziale Einflussfaktoren auf die Entstehung, die Auslösung und den Verlauf von körperlichen Erkrankungen und funktionellen Körpersyndromen untersucht und behandelt.

 

Psychotherapie

Lehre von der Behandlung seelischer und körperlicher Erkrankungen durch systematische Beeinflussung des Seelenlebens des Patienten.

Die Bezeichnung Psychotherapie (altgr. psycho ,Seele‘ und therapía ,heilen‘) steht als Oberbegriff für alle Formen psychologischer Verfahren, die ohne Einsatz medikamentöser Mittel auf die Behandlung psychischer und psychosomatischer
Krankheiten, Leidenszustände oder Verhaltensstörungen abzielen.

 

Puls

Als Puls bezeichnet man die mechanische, rhythmische Ausdehnung und Kontraktion der Gefäßwände, die durch die Herzaktion und die von ihr ausgelöste Druckwelle bedingt ist.

Im engeren Sinn versteht man unter Puls die durch Tasten oder elektronische Messung an bestimmten Körperregionen erfassbare Gefäßausdehnung der Arterien.

 

Qualia

Unter Qualia oder phänomenalem Bewusstsein versteht man den subjektiven Erlebnisgehalt eines mentalen Zustandes.

 

Qi Gong

Qi Gong beschäftigt sich damit, durch Atem- Bewegungs- und Meditationsübungen das Qi im Fluß zu halten und im Körper zirkulieren zu lassen.

 

Säure-Basen-Haushalt

Verhältnis zwischen Säuren und Basen im Körper, das durch den pH-Wert charakterisiert wird. Der Organismus ist bestrebt, dass er weder übersäuert noch zu viele Basen im Körper behält.
Der Säure-Basen-Haushalt ist ein physiologischer Regelkreis, der den pH-Wert des Blutes in einem relativ konstanten Bereich hält. Der Referenzbereich des pH-Wertes liegt beim Menschen zwischen 7,35 und 7,45. Unterschreitet der Wert 7,35 spricht man von einer Azidose (Übersäuerung), liegt er über 7,45 von einer Alkalose.

 

Sauerstoff

Sauerstoff ist ein nichtmetallisches Element, das unter Normalbedingungen als farb- und geruchloses Gas in zweiatomarer Form (O2) vorliegt.

Sauerstoff ist das Lebenselement schlechthin. Ohne ihn gäbe es kein höher entwickeltes Leben auf der Erde - keine Menschen und auch nur anaerobe (ohne Sauerstoff lebensfähige)Tiere und Pflanzen. Muss unser Gehirn eine Zeitlang ohne Sauerstoff auskommen, treten nach 5 Sekunden bereits erste Funktionsstörungen auf, nach 15 Sekunden wird der Mensch bewusstlos, und nach 3 Minuten sind bleibende Schäden nicht auszuschließen

 

Sehsinn

Ist der Sinn, der visuelle Wahrnehmung ermöglicht.
In der Physiologie ist
visuelle Wahrnehmung die Aufnahme und Verarbeitung von visuellen Reizen, bei der eine Extraktion relevanter Informationen, Erkennung von Elementen und deren Interpretation durch Abgleich mit Erinnerungen stattfindet.

 

Selbsthypnose

Bei der Selbsthypnose wird die Hypnose durch einen selbst durchgeführt.
Im Grunde ist jede Form der
Hypnose auf gewisse Weise Selbsthypnose. Selbsthypnose ermöglicht besonders eigenverantwortliches Vorgehen.

 

Semantisches Priming

Semantisches Priming entsteht vermutlich durch die sich schneller ausbreitende (spreading) Aktivierung semantischer Netzwerke.

Ein Wort, das zum assoziativen Kontext eines vorausgegangenen Wortes gehört, führt dabei zu einer schnelleren Antwort als ein Wort dessen Kontext noch nicht angesprochen wurde, es handelt sich also um eine
assoziative Voraktivierung von Teilen des semantischen Wissens durch einen Hinweisreiz .

Beispielsweise erzeugt das Wort Grapefruit ein Priming für das Wort Zitrone, das Wort Birne aber kein Priming für das Wort Lastwagen.

Eine anormale sich ausbreitende Aktivierung durch die semantischen Netzwerke könnte eine Erklärung für einen Teil der positiven Symptome einer Schizophrenie sein.
Worte erzeugen dann irrelevante, wenig zusammenhängende oder bizarre
Assoziationen.

 

Senorische Reize

Im Alltag sprechen wir oft von unseren 'fünf Sinnen' und meinen damit die Fähigkeit, sehen, hören, riechen, fühlen und schmecken zu können. In der Wissenschaft werden darunter ganze Sinnessysteme verstanden. Dabei werden mit Hilfe der äußeren Sinnesorgane - Augen, Ohren, Nase, Haut und Mund - visuelle, akustische, olfaktorische, gustatorische und haptische Reize registriert und im Gehirn verarbeitet. Tag für Tag nimmt der Mensch Millionen Sinneseindrücke wahr - die meisten davon nur unbewusst.


ViaPrime nutzt die zwei stärksten senorischen Reize: 

Akustische Reize – der Hörsinn:
Akustische Reize sind Töne, Klänge, Melodien und Rhythmen, die über den Hörsinn wahrgenommen werden.

Der
Hörsinn ist von allen fünf Sinnen der differenzierteste Sinn. Er ist sensibler, genauer und auch leistungsfähiger als das Auge. So werden Worte wesentlich schneller verarbeitet als Bilder.
In derselben Zeit, in der ein Bild vom Gehirn verarbeitet werden kann, können circa 6-8 Worte verarbeitet werden.

Das Gehör ist direkt verbunden mit Stimmungen. Entsprechend emotional gefärbt ist das Hören für die meisten Menschen.

Akustische Reize haben beim Empfänger eine starke emotionale und dadurch verhaltensbestimmende Wirkung. Ein Musikstück kann zu Tränenrühren. Sanfte Stimmen wirken beruhigend.

Visuelle Reize – der Sehsinn:
Die
visuellen Reize wie Bilder, Logos, Farben oder Formen sind für die  menschliche Sinneswahrnehmung die wichtigsten.

Der
Sehsinn liefert rund 80 Prozent aller Informationen aus der Umwelt, die wir im Gehirn verarbeiten. Er hat die höchste Aufnahmekapazität von allen Sinnen, gefolgt vom Gehör- und vom Tastsinn.

Die vielfältigen Inhalte, Botschaften und
Assoziationen, die mit einem Bild in Verbindung gebracht werden, werden sehr schnell transportiert.

Zudem unterliegt die
visuelle Wahrnehmung nur einer schwachen kognitiven Kontrolle. So können visuelle Reize oft als emotionale Schlüsselreize eingesetzt werden, welche die Aufmerksamkeit erzwingen soll.

 

Sozialwissenschaft

Sozialwissenschaft ist eine Sammelbezeichnung für all jene wissenschaftlichen Disziplinen, die sich mit den Phänomenen des gesellschaftlichen Zusammenlebens der Menschen auseinandersetzen. Sozialwissenschaften werden auch als Gesellschaftswissenschaften bezeichnet.

 

Spirometrie

Die Spirometrie ist eine Basisuntersuchung im Rahmen der Lungenfunktionsdiagnostik.
Unter Anleitung atmet der Proband durch den Mund in das Mundstück eines Spirometers. Die Nase wird durch eine Nasenklemme verschlossen. Bei der Messung werden neben der ruhigen Atmung auch die maximale Exspiration und Inspiration, sowie die forcierte Atmung erfasst. Moderne Spirometriegeräte verfügen über eine computergestützte Bedienoberfläche und erlauben unmittelbar nach der Messung die Ausgabe der Untersuchungsergebnisse im Vergleich zu Referenzkollektiven.

 

Stoffwechsel

Der Stoffwechsel oder der Metabolismus steht für die Aufnahme, den Transport und die chemische Umwandlung von Stoffen in einem Organismus sowie die Abgabe von Stoffwechselendprodukten an die Umgebung.

Handelt es sich im ersten Fall um Fremdstoffe, so spricht man auch von Fremdstoffmetabolismus.
Diese biochemischen Vorgänge (zum Beispiel innere und äußere Atmung, Transportvorgänge, Ernährung) dienen dem Aufbau und der Erhaltung der Körpersubstanz (Baustoffwechsel) sowie der Energiegewinnung (Energiestoffwechsel) und damit der Aufrechterhaltung der Körperfunktionen.

Wesentlich für den Stoffwechsel sind Enzyme, die chemische Reaktionen katalysieren.

Mit Stoffwechsel wird die Verarbeitung und Verwertung von Stoffen im Rahmen der Energiegewinnung für die Lebensvorgänge sowie im Rahmen des Aufbaus (z. B. beim Wachstum), des Abbaus, (z.B. bei Gewichtsabnahme) und des ständig ablaufenden Umbaus von Stoffen im Körper bezeichnet.

Es sind dies:

• Kohlenhydrate (z.B. Zucker, Stärke )
• Fette (z.B. Öl)
• Eiweiße (auch Proteine genannt; z.B. in Fleisch, Fisch, Eiern und Milch)
• Mikronährstoffe (Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine).

Kohlenhydrate und Fette liefern vor allem Energie. Demgegenüber dienen Proteine dem Körper vorwiegend als Baumaterial.

Der Stoffwechsel beginnt mit der Verdauung. Bei der Verdauung werden in Mund, Magen und Darm die Nährstoffe aus der Nahrung herausgelöst und in kleinere Einheiten zerlegt.

Dabei entstehen aus den Kohlenhydraten verschiedene Einfachzucker, aus den Proteinen die Aminosäuren und aus Fetten kleinere Fetteinheiten.

Diese Stoffe gelangen ins Blut und werden zu den verschiedenen Organen transportiert. In den Organen werden sie durch chemische Reaktionen schrittweise in kleinere Bruchstücke zerlegt.
Bei jedem Schritt wird Energie freigesetzt.

Energie ist wichtig für das tägliche Leben und Voraussetzung für körperliche und geistige Leistungen. Viele Bruchstücke der zerlegten Nährstoffe dienen auch als Baumaterialien für Zellen, Gewebe und Organe des Körpers.

Der Auf- und Abbau von (Nähr-)Stoffen im Körper erfolgt in Tausenden sehr genau aufeinander abgestimmten chemischen Schritten.

Bei jedem Schritt wechselt ein Stoff in einen anderen - daher das Wort Stoffwechsel. Für jeden einzelnen dieser Stoffwechselschritte wird ein spezielles Protein benötigt. Solche spezialisierten Proteine werden Enzyme genannt.

Enzyme werden im Körper hergestellt und sind unbedingt erforderlich, damit die Stoffwechselschritte regelrecht ablaufen können.

Jedes Enzym hat einen einzigartigen Aufbau und ist immer nur für einen ganz bestimmten Schritt im gesamten Stoffwechsel verantwortlich.

Jedes Enzym wird nach einem bestimmten Bauplan hergestellt, der im Erbgut des Menschen festgelegt ist. Die einzelnen Erbanlagen werden als Gene bezeichnet.

 

Stoffwechselendprodukte

Stoffwechselendprodukte (Stoffwechselschlacken) sind Stoffe, die im Verlaufe der Stoff- und Energiewechselprozesse in den Zellen entstehen und aus den Zellen und dem Körper ständig ausgeschieden werden müssen, da sie für den Organismus giftig oder nicht weiter verwertbar sind.
z. B. Harnstoff, Harnsäure, Kohlenstoffdioxid, Wasser, Salze, Milchsäure, Fäkalien.

 

Stress

Stress (engl. für „Druck, Anspannung“; lat. stringere: „anspannen“) bezeichnet zum einen durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physische Reaktionen bei Lebewesen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen, und zum anderen die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung.

 

Stressmanagement

Stressmanagement beschreibt die Möglichkeiten und Methoden psychisch belastenden Stress zu verringern oder ganz abzubauen.

Zur Selbsthilfe werden neben sportlicher Betätigung und gesunder Ernährung häufig Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen sowie Zeitmanagement empfohlen.

 

Suggestion

Die Psychologie versteht unter Suggestion die Beeinflussung von Fühlen, Denken und Handeln.

Es wird zwischen der Autosuggestion und der Heterosuggestion unterschieden. Speziell bezeichnet sie die (begrenzte) Hörigkeit des Patienten bei der Hypnose. Sigmund Freud nannte sie die "zauberhafte Wirkung der Rede" oder die sprechende Medizin.

 

Symptome

Das Wort Symptom kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie Zeichen, Anzeichen.
Der Begriff „Symptom“ wird vorwiegend sowohl im physisch-medizinischen als auch im psychologisch-therapeutischen Bereich verwendet und bezeichnet in der Regel ein Merkmal, welches Rückschlüsse auf bestimmte Erscheinungen bzw. Verhaltensvorgänge zulässt.  Die Lehre von den Symptomen nennt man Symptomatologie
.

 

Taijiquan

verkürzend manchmal auch nur Tai Chi genannt, ist eine im Kaiserreich China entwickelte Kampfkunst, die heutzutage von mehreren Millionen Menschen weltweit praktiziert wird und damit zu den am häufigsten geübten Kampfkünsten zählt.

 

Therapie / therapeutisch

Die Therapie bezeichnet in der Medizin die Maßnahmen zur Behandlung von Krankheiten und Verletzungen. Ziel des Therapeuten ist die Heilung, die Beseitigung oder Linderung der Symptome und die Wiederherstellung der körperlichen oder psychischen Funktion. Verschiedene Möglichkeiten zur Behandlung einer Krankheit werden oft als Therapieoptionen bezeichnet.

Die Therapeutik ist in der modernen Auffassung die Lehre von den Heilverfahren, die sich mit den verschiedenen Therapieformen, ihrer Wirkungsweise und ihrem Anwendungsspektrum beschäftigt.

 

Tiefenpsychologie

Tiefenpsychologie ist die zusammenfassende Bezeichnung für psychologische und psychotherapeutische Ansätze, die unbewussten (im Volksmund auch unterbewussten) seelischen Vorgängen einen zentralen Stellenwert für die Erklärung menschlichen Verhaltens und Erlebens beimessen.

Die zentrale Vorstellung der Tiefenpsychologie ist, dass „unter der Oberfläche“ des Bewusstseins in den Tiefenschichten der Psyche weitere, unbewusste Prozesse ablaufen und eine erhebliche Wirkung auf das bewusste Seelenleben entfalten.

Alle Richtungen der Tiefenpsychologie vertreten die Auffassung, dass dem bewussten Erleben und Verhalten Prozesse der Triebregulation und Konfliktverarbeitung zugrunde liegen, die in der „Tiefe“ des Unbewussten ablaufen. Die wesentlichen psychischen Prozesse werden als ein Spiel von Kräften verstanden (Psychodynamik), dem Triebe oder sonstige motivationale Prozesse zugrunde liegen, die das menschliche Seelenleben mit spezifischen Energien ausstatten.

 

Tonus

Unter Tonus versteht man den Spannungszustand der Muskulatur.

In der quergestreiften Muskulatur entsteht er durch abwechselnde Kontraktionen einzelner Muskelfasern, in der glatten Muskulatur durch Dauerkontraktion von Muskelzellen.

Der Tonus ist abhängig von Innervation durch das Nervensystem, wobei diese willkürlich oder unwillkürlich erfolgen kann, sowie vom Stoffwechselzustand des Muskels.

 

Totraum

Der Totraum ist der Raum des Atemsystems, der nicht am pulmonalen Gasaustausch beteiligt ist, jedoch der Fortleitung des inspirierten Gasgemisches dient. Der Totraum dient einigen grundlegend wichtigen Konditionierungsvorgängen bei der Inspiration (Einatmen). So wird die eingeatmete Luft im Totraum auf eine physiologische Temperatur erwärmt, gleichzeitig wird die Inspirationsluft mit Wasser gesättigt, so dass eine relative Luftfeuchtigkeit von 100% erzielt wird. 

 

Trance

Unter einer Trance versteht man einen schlafähnlichen Bewusstseinszustand, aber auch einen höchst konzentrierten Bewusstseinszustand, bei dem man intensiv mit einer Thematik beschäftigt ist.

Die Trance ist ein Zustand zwischen wachem Bewusstsein und Bewusstlosigkeit. In diesem veränderten Bewusstseinszustand ist es möglich, Suggestionen anzunehmen und auszuführen.

 

Unbewusste / Unterbewusstsein

Das Unbewusste ist in der Psychologie jener Bereich der menschlichen Psyche, der dem Bewusstsein nicht direkt zugänglich ist.

Die Tiefenpsychologie geht davon aus, dass unbewusste psychische Prozesse das menschliche Handeln, Denken und Fühlen entscheidend beeinflussen, und dass die Bewusstmachung unbewusster Vorgänge eine wesentliche Voraussetzung für die Therapie von Neurosen ist.

In der Umgangssprache wird für das Unbewusste auch die Bezeichnung Unterbewusstsein verwendet.

Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise für die Existenz eines Unterbewusstseins. Dennoch gehen die meisten psychologischen Ansätze davon aus. Wir folgen hier der Annahme, dass wir ein Bewusstsein einerseits und ein Unterbewusstsein andererseits haben. Durch den Einsatz von Mentaltechniken können Sie die Kraft Ihres Unterbewusstseins nutzen.

Damit Sie diese Kraft möglichst optimal nutzen können, ist es hilfreich, zunächst einiges über das Unterbewusstsein zu erfahren.
Es wird häufig auch die Unterscheidung zwischen dem Unterbewusstsein – auch Vorbewusstsein genannt – und dem Unbewussten gemacht.

Der Unterschied liegt darin, dass wir auf unser Unbewusstes willentlich so gut wie keinen Zugriff haben. Viele unserer lebensnotwendigen Funktionen laufen gänzlich unbewusst ab. So denken Sie z.B. weder über Ihre Blutzirkulation noch über Ihre Verdauung nach – das funktioniert wie von allein.
Aber auch in Ihrer Psyche befinden sich einige Bereiche in den Tiefen Ihres Unbewussten. Diese tiefenpsychologische Ebenen können wir in der Regel nur durch z.B. psychoanalytische Verfahren oder in der Hypnose erreichen.

Im Folgenden soll es hier aber vor allem um das Unterbewusstsein gehen.

Unser Unterbewusstsein ist die Summe aller Vorstellungen, Erinnerungen, Eindrücke, Motive, Einstellungen und Handlungsbereitschaften, die in uns sind, die aber zurzeit nicht aktiv sind. Alles was im Moment aktiv ist, ist uns bewusst. Unterbewusst spielen aber all die inaktiven Elemente unserer Psyche in unser tägliches Tun und Denken.

Wenn Sie lernen Auto zu fahren, müssen Sie viele Dinge gleichzeitig tun. Am Anfang fällt uns das schwer. Wir müssen über jeden Handgriff bewusst tun. Mit der Zeit automatisieren sich all diese Dinge und Sie brauchen gar nicht mehr darüber nachzudenken, was Sie tun müssen, wenn Sie z.B. abbiegen wollen. Ihnen ist das Autofahren in Fleisch und Blut übergegangen oder besser gesagt: Ihr Unterbewusstsein steuert nun viele Ihrer Handgriffe automatisch, während Sie sich auf andere Dinge konzentrieren können.

Sie müssen sich Ihren Geist als zweigeteilt vorstellen. Ein Teil der Prozesse läuft bewusst ab. Wenn Sie sich zum Beispiel konzentrieren, eine Aufgabe mit voller Aufmerksamkeit angehen oder etwas bewusst tun oder sagen, übernimmt Ihr Bewusstsein diese Tätigkeiten. Viele der täglichen Aktivitäten laufen in diesem Modus ab.

Ein wesentlicher größerer Teil Ihres Alltags jedoch wird von einem anderen Teil Ihres Geistes bestimmt: Ihrem Unterbewusstsein. Das Unterbewusstsein regelt all die Dinge, die unbewusst ablaufen.

 

Verdauung

Als Verdauung bezeichnet man die mechanische Zerkleinerung von aufgenommenen Nahrungsbestandteilen und ihre anschließende enzymatische Aufspaltung.

Die Verdauung dient der Aufschließung hochmolekularer Verbindungen (Proteine, Kohlenhydrate, Fette) in ihre kleinmolekularen Bestandteile (Aminosäuren, Monosaccharide, Fettsäuren). Dieser biochemische Prozess wird durch Verdauungsenzyme vermittelt. Die Spaltung ermöglicht eine Resorption aus dem Darmlumen, den Transport im Organismus und eine Verwertung für anabole und katabole Reaktionen.

 

Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie ist jene Form von Psychotherapie, die psychologisches Wissen, insbesondere Erkenntnisse ihrer Lerntheorien, auf die Behandlung von Menschen mit psychischen Störungen anwendet. Verhalten ist demnach sowohl erlernbar als auch wieder verlernbar. Allerdings geht die Verhaltenstherapie über die Grenzen der Lerntheorie hinaus, indem sie weitere Funktionalitäten des Verhaltens und Erlebens wie Kognitionen, Motive, Emotionen oder den sozialen Kontext für die Regulation des Verhaltens in der Psychotherapie mitberücksichtigt.

 

Veterinärmedizin

Die Veterinärmedizin, auch als Tiermedizin bezeichnet, beschäftigt sich mit den Krankheiten von Tieren, mit dem Tierschutz und begleitender Forschung, aber auch mit Lebensmitteln tierischer Herkunft und verwandten Themen.

 

Visualisieren

Visualisierung ist eine Übung, in der bestimmte Vorstellungsbilder konzentrativ und imaginativ hervorgerufen werden.

Mit Visualisierung oder Veranschaulichung (Sichtbarmachen) meint man auch abstrakte Daten (z. B. Texte) und Zusammenhänge in eine graphische bzw. visuell erfassbare Form zu bringen.

 

Visuell

In der Physiologie ist visuelle Wahrnehmung die Aufnahme und Verarbeitung von visuellen Reizen, bei der eine Extraktion relevanter Informationen, Erkennung von Elementen und deren Interpretation durch Abgleich mit Erinnerungen stattfindet. Somit geht die visuelle Wahrnehmung weit über das reine Aufnehmen von Information hinaus.

 

Vitalkapazität

Die Vitalkapazität ist eine in der Spirometrie gemessene Kenngröße der Lungenfunktionsdiagnostik. Sie bezeichnet das Lungenvolumen zwischen maximaler Einatmung (Inspiration) und maximaler Ausatmung (Exspiration).

 

Vitalzeichen

Vitalzeichen sind die Vorgänge des Lebens, die qualitativ und quantitativ messbar sind und Auskunft über das Befinden eines Menschen geben können.

Zu den Vitalzeichen gehören die Atmung, der Puls, der Blutdruck und die Körpertemperatur.

Die Vitalzeichen werden gemessen, weil man aus ihnen den Zustand des Patienten, aber auch den Zustand der Organe wie Herz, Lunge, Gehirn ableiten kann.

Es ist unerlässlich, die Normalwerte aller Vitalzeichen zu wissen, um so den Zustand eines Patienten richtig einschätzen zu können.

 

Wissenschaft

Wissenschaft ist die Erweiterung des Wissens durch Forschung, dessen Weitergabe durch Lehre, der gesellschaftliche, historische und institutionelle Rahmen, in dem dies organisiert betrieben wird, sowie die Gesamtheit des so erworbenen Wissens.

Forschung ist die methodische Suche nach neuen Erkenntnissen sowie deren systematische Dokumentation und Veröffentlichung in Form von wissenschaftlichen Arbeiten. Lehre ist die Weitergabe der Grundlagen des wissenschaftlichen Forschens und die Vermittlung eines Überblicks über das Wissen eines Forschungsfelds, den aktuellen Stand der Forschung.

 

Wohlbefinden

Wohlbefinden ist ein Begriff, der den Zustand physischer und psychischer Gesundheit eines Menschen bezeichnet. Verschiedene äußere und innere Faktoren beeinflussen das Wohlbefinden. Äußere Faktoren sind physikalische Umgebungsbedingungen wie beispielsweise Temperatur, Licht und Geräusche.

Im Versuch einer umfassenden Definition wird Wohlbefinden in der Psychologie als Einheit von psychischem, physischem und sozialem Wohlbefinden beschrieben. Dies schließt mit ein, daß sich eine Person ausgeglichen und kompetent, gesund und fit, sowie gebraucht und geliebt fühlt. Alleine das reibungslose körperliche Funktionieren reicht als Definition nicht aus. Wohlbefinden kann als eine Art Ueberbegriff für viele positive Erlebnisqualitäten angesehen werden.

 

Zelle

Eine Zelle (lat. cellula = kleine Kammer, Zelle) ist die elementare Einheit aller Lebewesen. Es gibt Einzeller, die aus einer einzigen Zelle bestehen, und Vielzeller, bei denen mehrere Zellen zu einer funktionellen Einheit verbunden sind. Der menschliche Körper beispielsweise besteht aus rund 220 verschiedenen Zell- und Gewebetypen. Dabei haben die Zellen ihre Selbständigkeit durch Arbeitsteilung (Spezialisierung) aufgegeben und sind einzeln überwiegend nicht lebensfähig und selbst andernfalls oft nur in speziellen Nährlösungen und künstlich geregelter Temperatur.

Die Größe von Zellen variiert stark. Normalerweise haben sie einen Durchmesser zwischen 1 und 30 Mikrometer, die Eizelle eines Straußes wird aber sogar über 7 Zentimeter groß. Beim Menschen ist ebenfalls die Eizelle mit 110–140 Mikrometern die größte Zelle, und die einzige, die mit bloßem Auge erkennbar ist.

 

Zufriedenheit

Zufriedenheit ist gemäß dem Bedeutungswörterbuch des Duden: a) innerlich ausgeglichen zu sein und nichts anderes zu verlangen, als man hat; b) mit den gegebenen Verhältnissen, Leistungen o. ä. einverstanden zu sein, nichts auszusetzen zu haben. Adjektivisch ist man zufrieden (etwa‚ mit sich und der Welt).